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01Mai

Einmal Frau Merkel und zurück…

Einmal Frau Merkel und zurück,

so könnte ein Pressebericht zu den Beschwerden über die Wohnungssituation in der Süd-Ost-Siedlung überschrieben sein. Unter großer Beachtung von Nachbarn aus den benachbarten Wohnhäusern hat Arno Heimnets im Januar einen sehr ärgerlichen Brief an die Bundeskanzlerin geschrieben. Herr Heimnets, der am Neumarkter Weg in der Süd-Ost-Siedlung wohnt, schildert in dem Brief, den er zusammen mit Beate van Mechelen geschrieben hat, die mittlerweilen unzumutbaren Wohnverhältnisse und die Ignoranz der Vertreter der BIMA, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Vor 59 Jahren wurde die Siedlung mit 500 Wohnungen für Ostvertriebene in rekordverdächtigen 100 Tagen hochgezogen. Der Brief an die Bundeskanzlerin wurde in Kopie auch den Fraktionsspitzen von GRÜNEN, SPD und LINKEN übermittelt.

Die GRÜNEN haben als Fraktion den Ball aufgenommen und in einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung die exemplarischen Missstände in der bundeseigenen Siedlung hinterfragt. Bettina Herlitius MdB von Bündnis90/Die Grünen hat jetzt Arno Heimnets und seinen Nachbarinnen persönlich die Antwort überbracht. Mit dem Landtagskandidaten der GRÜNEN Werner Liedmann und der Sprecherin für Stadtentwicklung im Soester Rat, Anne Richter, wurden die Ergebnisse in großer nachbarschaftlicher Runde diskutiert. Die Nachbarinnen und Nachbarn hatten sich über jeden Brief und die Reaktionen dazu in der FRISCHEBOX informiert. Die Ladenbesitzerin Beate van Mechelen hat für Alle ein offenes Ohr und so wurde die gemeinschaftliche Initiative mit großer Beteiligung auf den Weg gebracht.

Aber die Antwort der Bundesregierung hat nicht zufriedengestellt. Es wird
weitere Initiativen der Bundestagsfraktion dazu geben müssen, die dabei mit der Ratsfraktion in Soest eng zusammen arbeiten wird. Vorrangig ist dabei für die politisch und nachbarschaftlich Aktiven, dass bei den notwendigen Sanierungsmaßnahmen der gewachsene nachbarschaftliche Zusammenhang nicht gestört werden darf und die Wohnungen auch weiterhin Menschen mit wenig Einkommen zur Verfügung stehen müssen.

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