Werner Liedmann – Fraktionsvorsitzender
Werner Liedmann ist 1951 in Soest geboren, mit Karin Liedmann verheiratet und im Soester Norden Zuhause. Zum gemeinsamen Haushalt gehört eine Tochter. Er ist seit 1995 von Beruf Erzieher und begleitet im Walpurgis-Haus in Soest, geistig und körperlich behinderte Menschen in ihrem Lebensalltag. Er, der eher zukunftsorientiert ist, hat mit der Familienforschung ein besonderes Hobby, das ihn in die Vergangenheit von Soest führt.
In seinem Arbeitsalltag ist er als Praxisanleiter auch für die Ausbildung von jungen Menschen verantwortlich. Seine KollegInnen haben ihn zum Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung des Walpurgishauses gewählt.
Er ist Gründungsmitglied des Soester Grünen Ortsverbandes. Seit dem erstmaligen Einzug der GRÜNEN 1984 in den Rat der Stadt Soest ist Werner Liedmann Mitglied des Rates und mit einer Unterbrechung Sprecher der Fraktion. Er war Vorsitzender im Umwelt- und Grünflächenausschuss. Von 1994 bis zur Kommunalwahl 2004 war er Vorsitzender des Kulturausschusses. Am 12.September 1999 stellte Werner Liedmann sich als Bürgermeisterkandidat der Bündnisgrünen zur Wahl. Von Dezember 2002 bis Dezember 2009 ist Werner Liedmann Mitglied und Vorsitzender der Grünen Fraktion im Regionalrat des Regierungsbezirkes Arnsberg.
Engagiert hat er von 1986 bis 1990 mit dem Arbeitskreis Behinderte und Kommunalpolitik für die Selbstvertretungsrechte von Menschen mit Behinderung gestanden und so die Gründung der Behindertenarbeitsgemeinschaft im Kreis Soest, BAKS, mit vorbereiten können. 1999 haben Werner Liedmann und engagierte BürgerInnen den Verein Kulturparlament Soest e.V. gegründet, der inzwischen auch Stiftung geworden ist. Dort ist er seit 10 Jahren 1.Vorsitzender.
Seine politische Vision ist eine aktive Bürgergesellschaft, die neue Formen der Partizipation entwickelt und auch in Soest neue Formen des demokratischen Miteinanders einübt.
Anne Richter – stellv. Fraktionsvorsitzende
Anne Richter ist 1955 im Kreis Heinsberg geboren, mit Prof. Dr.Wieland Richter verheiratet und sie hat vier nahezu erwachsene Kinder. In Soest ist sie mit ihrer Familie seit Juli 1994 Zuhause. Sie hat Chemie und Geographie studiert und in einem späteren Aufbaustudium kam der Studiengang Ökologie und einige Semester Wirtschaftswissenschaften hinzu.
Politisch aktiv wurde Anne Richter 1983 in der Stadt Eschweiler. 1997 wurde sie in Soest, wie bereits in Eschweiler, Sachkundige Bürgerin im Umweltbereich. Seit 1999 ist sie für Bündnis90/Die Grünen Mitglied des Rates der Stadt Soest und stellvertretende Fraktionsvorsitzende.
Ihre politischen Schwerpunktthemen waren von je her der Umweltschutz und die Stadtentwicklung. Weitere politische Themen auf ihrer Agenda sind Bildungsthemen, Kinder- und Jugendarbeit, welche sie in der Ratsperiode 2004-2009 als Vorsitzende des Schulausschusses und als stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses vertrat.
Anne Richter steht für ein längeres gemeinsames Lernen, für Ganztagsschulen in allen Schulformen und eine hohe Durchlässigkeit und Vernetzung der verschiedenen Schultypen. Um gleiche Bildungschancen zu gewährleisten, ist für sie für eine frühzeitige Förderung aller Kinder und damit der zügige Ausbau der Kindertagesplätze unter drei Jahren vorrangige Aufgabe. Gut ausgebildete Menschen sind ihrer Meinung nach mit ein Garant dafür, dass Soest die Veränderungen im Rahmen des demografischen Wandels und der Wirtschaftskrise meistern kann. Dies sichert gleichzeitig den sozialen Frieden. Im Bereich der Jugendhilfe haben sich die Jugendtreffpunkte, so Anne Richter, ständig den inhaltlichen und zeitlichen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen anzupassen. Diese Arbeit muss durch Streetworker im Rahmen aufsuchender Jugendhilfe im ganzen Stadtgebiet ergänzt werden. Die bisherigen Aktivitäten auf diesem Gebiet reichen nach ihrer Auffassung nicht aus.
Annette von dem Bottlenberg
Annette von dem Bottlenberg ist 1967 in Paderborn geboren, lebt aber schon seit vielen Jahren mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Soest. Als Sozialarbeiterin arbeitet sie in Arnsberg in einer Beratungsstelle der Diakonie, was ihr wohl oft den Blick über den Soester Börderand erleichtert hat.
Ihr Familienleben als berufstätige Mutter mit Kindern in Kindergarten, Schule und Vereinen gibt ihr einen täglich kleinen Realitätsscheck der aktuellen Familien- und Bildungspolitik mit den Auswirkungen auf Soester Kommunalpolitik. Es ist für sie keine Frage, dass es in den Bereichen noch vieles zu verbessern gibt und sie setzt sich dafür ein das Jung und Alt Generationen übergreifend gemeinsam Antworten auf dringende Soester Fragen finden.
Sie erzählt, dass sie die große und kleine Politik lange nur in den Medien wahrgenommen hat. Gerade die vielen sozialen Ungerechtigkeiten habe sie dann so verärgert, dass sie sich entschied über Politik nicht nur zu schimpfen, sondern lieber gezielt politisch mitzuarbeiten. Für die Fraktion Bündnis90/Die Grünen sitzt daher bereits seit annähernd 2 Jahren im Sozialausschuss der Stadt Soest.
Annette von dem Bottlenberg ist für die kommende Arbeit im Soester Stadtrat besonders wichtig, trotz der massiver Finanzknappheit die sozialen Erfordernisse nicht zu vernachlässigen, sondern mit grünen Ideen und Sachverstand anzupacken.
Frank Hilgenkamp
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ank Hilgenkamp ist 1972 in Lippstadt geboren und lebt seit über 20 Jahren als Vater von zwei Kindern in Soest. Beruflich ist der Diplom Sozialpädagoge als stellvertretender Abteilungsleiter im Jugendamt der Stadt Iserlohn beschäftigt. Zu seinen Aufgaben gehört die Sachbearbeitung in der Jugendhilfe und die Koordination der Offenen Ganztagsschule, der Offenen Jugendarbeit und der Schuljugendarbeit.
Langjährige Sympathie mit den Zielvorstellungen der Grünen führte ihn zu einer Mitgliedschaft bei den Grünen. Akitiv ist Frank Hilgenkamp für die Partei als Kassierer im Vorstand des Ortsverbandes Soest und des Kreisverbandes vertreten.
Sein politischer Schwerpunkt liegt m Bereich Kinder, Jugend und Familie. Für eine kreative Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Veränderungen und damit für die Abstimmung von Hilfe und Serviceangeboten für junge Menschen und ihrer Familien setzt sich Frank Hilgenkamp ein. Nach dem Motto „Besondere Situationen erfordern besonderes Handeln“ ist die Anpassung und der Umbau der Jugendhilfe mit all seinen Facetten unter Erhaltung vorhandener wertvoller Ressourcen voranzutreiben, um dem Bedarf von gerade jungen Familien gerecht zu werden.
Nahe liegende Veränderung in der Struktur der Stadtverwaltung gehören in der Weiterführung zum seinen Themen. Die enge Vernetzung der Bereiche Jugend und Schule in der praktischen Arbeit vor Ort müssen sich in Zukunft sowohl auf der Verwaltungsebenen als auch auf der politischen Ebene spiegeln. Um den gesetzlichen Rahmen und Grüner Politik gerecht zu werden ist hier interdisziplinäres Handeln notwendig. Wie sollte dies besser gelingen als in einem Team mit umfassenden Kompetenzen.






