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28Jul

Ökostrom – Ja bitte

 

Grüner Antrag erfolgreich

Die Soester Privathaushalte, die ihren Strom bei den Stadtwerken beziehen, erhalten die Energie zu 100 Prozent aus regenerativen Energien. Nach der Katastrophe in Fukushima ist eine solche Versorgung ausschließlich aus Ökostrom in aller Munde, wird in Soest allerdings schon länger umgesetzt.

Die Stadt selber bezieht ihren Strom selbstredend von der eigenen Tochter, erhält aber den gewerblichen Mix für ihre 2,75 Millionen Kilowattstunden, die pro Jahr im Rathaus, den Schulen und anderen städtischen Liegenschaften verbraucht werden. Dieser Mix stammt zu 12,1 Prozent aus Atomkraftwerken und zu 25,6 Prozent aus Kohlekraftwerken. Gerade gut fünf Prozent könnten als Ökostrom bezeichnet werden, meinen die Grünen.

Das ließ die GRÜNEN nicht ruhen, und sie beantragte im Stadtrat ein Umschalten bei der Energieversorgung. Künftig solle die Stadt nur noch Ökostrom verbrauchen.

Der Rat gab erfolgreich den Auftrag an die Verwaltung, mit den Stadtwerken über einen solchen Liefervertrag zu verhandeln. Der Liefervertrag mit den Stadtwerken wurde nun geändert

Werner Liedmann von den Grünen weist darauf hin, dass die Mehrkosten von 5.000€  für den Ökostrom dafür genutzt würden, die alternativen Energien weiter auszubauen. „Wir wollen natürlich, dass wir bis 2050 unseren Strom zu 100% aus regenerativen Energiequellen gewinnen wollen.“

 

 

24Mai

Stadt soll nur noch Ökostrom einsetzen- Rat beauftragt Bürgermeister

Verwaltung verhandelt über den Vertrag

Soester Anzeiger 23.Mai 2011

SOEST Die Soester Privathaushalte, die ihren Strom bei den Stadtwerken beziehen, erhalten die Energie zu 100 Prozent aus regenerativen Energien. Nach der Katastrophe in Fukushima ist eine solche Versorgung ausschließlich aus Ökostrom in aller Munde, in Soest allerdings schon länger umgesetzt.

Die Stadt selber bezieht ihren Strom selbstredend von der eigenen Tochter, erhält aber den gewerblichen Mix für ihre 2,75 Millionen Kilowattstunden, die pro Jahr im Rathaus, den Schulen und anderen städtischen Liegenschaften verbraucht werden. Dieser Mix stammt zu 12,1 Prozent aus Atomkraftwerken und zu 25,6 Prozent aus Kohlekraftwerken. Gerade gut fünf Prozent könnten als Ökostrom bezeichnet werden, meinen die Grünen.

Das ließ die Partei nicht ruhen, und sie beantragte im Stadtrat ein Umschalten bei der Energieversorgung. Künftig solle die Stadt nur noch Ökostrom verbrauchen.

Der Rat gab einhellig den Auftrag an die Verwaltung, mit den Stadtwerken über einen solchen Liefervertrag zu verhandeln. Allerdings, so forderten einige Politiker, müsse das kostenneutral sein. Deshalb sei es vielleicht ganz wirksam, bei anderen Lieferanten von Ökostrom die Preise einzuholen und zu vergleichen.

Werner Liedmann von den Grünen aber wies darauf hin, dass eventuelle höhere Gebühren für Ökostrom dafür genutzt würden, die alternativen Energien weiter auszubauen. „Wir wollen natürlich, dass dieses Geld in Soest eingesetzt wird und nicht irgendwo anders.“kf

 

06Mai

Grüne Fraktion fordert Ökostrom für städtische Liegenschaften

 

 

Antrag im Rat: Verwaltung soll auf 100% Ökostrom umsteigen –

Liedmann: „Jetzt umschalten in der Energieversorgung!“

Die Soester GRÜNEN machen Druck, dass die Stadtverwaltung auf erneuerbare Energien umsteigt: Die GRÜNE Fraktion fordert in einem Antrag die Verwaltung dazu auf, mit den Stadtwerken einen Stromliefervertrag mit 100%tigem Ökostrom zu verhandeln. Dazu hat die GRÜNE Fraktion heute einen Antrag für die nächste Ratssitzung am 18. Mai eingebracht.

Hintergrund:  Die Kommunalverwaltung der Stadt Soest, die eine Vielzahl von öffentlichen Gebäuden mit Energie versorgen muss, hat einen jährlichen Stromverbrauch von 2,75 Millionen Kilowattstunden (kWh). Dieser Bedarf wird mit einem Strom-Mix gedeckt, der zu 12 Prozent aus Atom- und zu 26 Prozent aus Kohlekraftwerken stammt (2008). Aber – und hier setzt die Kritik der GRÜNEN an – lediglich 150.000 kWh stammen aus Ökostrombezügen von den Stadtwerken Soest.

„Das ist einfach zu wenig“, so Fraktionsvorsitzender Werner Liedmann: „Wir wollen, dass die Stadtverwaltung künftig mit 100% Ökostrom arbeitet. Die Stadt Soest muss hier endlich zum Tarif „Energreen“ der Stadtwerke wechseln!“

Aus Sicht der GRÜNEN ist eine vollständige Umstellung der Stromversorgung auf erneuerbare Energie bis zum 2050 machbar, sicher und bezahlbar. Liedmann: „Wir können sowohl auf Atomkraftwerke als auch auf zusätzliche Kohlekraftwerke verzichten. Es ist erwiesen, dass  hier keine Versorgungslücke entsteht, mit der Atomkraftimporte aus dem Ausland begründet werden können.“ Schließlich, so Liedmann weiter, werden die Haushaltskunden in Soest schon heute von den Stadtwerken mit Ökostrom versorgt. weiterlesen »

13Dez

ÖKOSTROM FÜR ALLE

Atommüllrausbringen1. JANUAR 100% ÖKOSTROM FÜR ALLE HAUSHALTE
Die Stadtwerke Soest werden ab dem 1. Januar 2010 alle Haushaltskunden mit Ökostrom beliefern. Sie gehören damit zu den wenigen Versorgungsunternehmen, die ihren Haushaltskunden ausschließlich grünen Strom anbieten. Die Umstellung auf den Ökostrom erfolgt automatisch und ohne Aufpreis für die Kunden.

Mit dem Produkt ‘Renewable +’ können die Stadtwerke Soest regenera tiv erzeugten Strom aus norwegischen Wasserkraftwerken zu wirtschaftlichen Konditionen beziehen. ‘Renewable +’ garantiert, dass in den Ausbau von Erzeugungskapazitäten auf Basis von erneuerbaren Energien investiert wird.

Das Produkt ‘Renewable +’ basiert auf RECS-Zertifikaten (Renewable Energy Certificate System), die international als Nachweis über eine umweltfreundliche Stromproduktion dienen. Es beinhaltet neben dem Nachweis über die Erzeugung zusätzlich die Verpflichtung zur Investition in den Bereich Erneuerbare Energien. Die Investitionsverpflichtung ist die entscheidende Erweiterung gegenüber den Standard RECS-Zertifikaten und der entscheidende Grund, warum wir uns für dieses Produkt entschieden haben.
100% Ökostrom für alle Soester Haushalte bedeutet: Über 40.000 t CO2 Einsparung pro Jahr!