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25Okt

Prostitution und Menschenhandel im ländlichen Raum

Vom „Krug zur grünen Linde“ zur „Flamingo-Bar“

Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e. V. und Bündnis 90/Die Grünen ein zu einem Podiumsgespräch am Dienstag, 08. November 2011 um 19.30 Uhr
in der Tagungsstätte Soest, Feldmühlenweg 15

Mädchen und junge Frauen finden sich vermehrt in einer Situation wieder, die geprägt ist von Isolation, Verschuldung und Gewalt, weil sie irrtümlich geglaubt haben, die Arbeit in der Prostitution sei ein Ausweg aus wirtschaftlicher Not. Ausländische Frauen aus den Ländern Mittel- und Osteuropas, aber auch aus Asien und Afrika werden unter Vorspiegelung falscher Tatsachen nach Deutschland verschleppt und hier zur Prostitution gezwungen.

Alleine haben diese Frauen und Mädchen keine Chance, einen Weg aus Prostitution und Menschenhandel zu finden.  weiterlesen »

15Sep

Leitlinien zur künftigen schulischen Entwicklung in Soest

 

 

 

 

Angesichts der aktuellen Diskussion um die Weiterentwicklung der Soester (Grund)Schulen hat die Fraktion Bündnis90/Die  Grünen ein umfassendes Diskussionspapier erstellt.

Die Vorschläge im Einzelnen:

 

  • Die Stadt Soest sucht den Kontakt mit den Gemeinden Bad Sassendorf, Welver, Möhnesee und Ense und erörtert mit ihnen die Errichtung eines Schulzweckverbandes. Der Rat der Stadt Soest fasst hierzu vorbereitend einen Grundsatzbeschluss. Ziel ist es, die Möglichkeiten einer gemeinsamen Schulpolitik auszuloten.

 

  • Sofern in jeweils einer Nachbarkommune ausreichende Schülerzahlen vorliegen (mindestens zwei Züge), besteht die Bereitschaft, dort einen Außenstandort einer Soester Sekundarschule einzurichten. Dabei sollten Soester Schülerinnen und Schüler nicht gegen ihren Willen in einer anderen Gemeinde beschult werden. Für einen weiteren Besuch der Sekundarstufe II stehen ihnen die Soester Gymnasien, die Hannah-Arendt-Gesamtschule sowie die beiden Berufskollegs des Kreises in Soest zur Verfügung. Die Oberstufe der Hannah-Arendt-Gesamtschule ist mit einer künftigen Vierzügigkeit auf Kooperationen mit künftigen Sekundarschulen im Kreis Soest vorzubereiten.

 

  • Die Hauptschule am Schulzentrum wird zum Schuljahr 2014/2015 geschlos­sen, Sie wird bereits ab dem Schuljahr 2013/2014 in die Räumlichkeiten der Pauli-Hauptschule wechseln. Alle Schülerinnen und Schüler, die sich mit ihrer Anmeldung an der Hauptschule am Schulzentrum für eine Halbtagsbeschulung entschieden haben, können diese bis zum Abschluss ihrer Schullaufbahn weiterführen.

 

  • Spätestens zum Schuljahr 2014/2015 wird eine Sekundarschule mit einem gebundenen Ganztagsuntericht errichtet. Sie soll aus der Hansa-Realschule, der Pauli-Hauptschule und Bruno-Grundschule entstehen.  In einem Schulversuch soll die Integration einer Grundschule in die künftige Sekundarschule ein längeres gemeinsames Lernen möglich machen. In dieser Schulkonstellation wird es mit der Patrokli-Grundschule nur noch eine katholische Bekenntnisgrundschule in Soest geben. weiterlesen »
07Aug

Schulentwicklung in Soest: Grüne für 4-zügige Oberstufe an der Hannah-Arendt-Gesamtschule

Der Landtag NRW hat eindeutig und mit großer Mehrheit einen Beschluss zur zukünftigen Schullandschaft verabschiedet. Die Einführung von Sekundarschulen hat auch Bedeutung für die Schulentwicklung in und um Soest. Auch hier gibt es jetzt in Stadt und Land die Möglichkeit Sekundarschulen einzurichten. Dies stellt die Stadt Soest aus Sicht der GRÜNEN vor neue Herausforderungen.
Bei der Gründung von eigenen Sekundarschulen benötigen die Umlandgemeinden Kooperationspartner für die gymnasiale Oberstufe. Das werden in verstärktem Maße auch die Soester Gymnasien, Berufskollegs und die Gesamtschule sein.

Eine der großen Wunschpartner dürfte hier die Hannah-Arendt-Gesamtschule sein. Die Verbundschule Möhnesee hat bereits vorsorglich eine Kooperationsvereinbarung mit der Gesamtschule getroffen und damit ihren Schülern und Schülerinnen den Weg zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe geebnet.Allerdings hat die Soester Gesamtschule mit ihrer zweizügigen Oberstufe nur wenig Spielraum für die Aufnahme weiterer Schüler von außerhalb, da die Oberstufe vorrangig von den eigenen Schülern besucht werden wird.

Daher sprechen sich die Soester GRÜNEN für einen Ausbau der Oberstufe auf Vierzügigkeit aus. Anne Richter, stellv. Fraktionsvorsitzende: „Wir sind der Auffassung, dass wir mit der neuen Schulgesetzgebung eine vierzügige Oberstufe an der Gesamtschule benötigen.“

Nach Meinung von Bündnis90/DIE GRÜNEN soll die Verwaltung der Stadt Soest prüfen, wie und wo diese Vierzügigkeit räumlich umgesetzt werden kann.

 

 

25Jul

Streit über die rechte Ordnung

 

Ein Kommentar über die Sitzung des Rates am 20. Juli von Werner Liedmann

Es gibt wenig bis keine Möglichkeiten, die kommunalpolitische Arbeit im Rat und in den Ausschüssen zu lernen. Die Rhetorikkurse diverser kommunalpolitischer Vereinigungen helfen da wenig. Hilfreich dagegen ist die Erkenntnis, dass man in der Kommunalpolitik sich nicht anders verhalten sollte wie im normalen Leben. Zuhören, Abwägen, auf die Argumente, auch des politisch Andersdenkenden eingehen, Entscheidungen an der Sache orientieren. Der Grundsatz des gegenseitigen Respektes ist keine Frage welcher Partei man nun angehört oder gar des Alters.

Diese Vorbemerkung ist für mich wichtig, denn die Berichterstattung am vergangenen Freitag über den Antrag der Fraktionen von CDU, FDP und BG geht erst mal über diese Grundvoraussetzungen kommunalpolitischer Arbeit hinweg. Herabsetzungen des persönlichen Engagements, Aberkennen der bisherigen politischen Initiativen, Ignorieren einfacher Sachverhalte gehört mittlerweile zum Handwerkszeug von Kommunalpolitikern.

Da kann sich der Berichterstatter nicht einfach zurücklehnen und den Akteuren in der Debatte gleichermaßen Unreife bescheinigen. Es wäre im Gegenteil wichtig zu signalisieren, dass die Öffentlichkeit einen Anspruch darauf hat, nicht den Abklatsch einer schlechten Talkshow zu erleben . Vor einer Videoüberwachung haben die Antragsteller die sich um die Sicherheit der Innenstadt sorgen, im letzten Augenblick nun doch zurückgeschreckt.

Sinnvoll , meine ich, wäre dagegen eine Videoüberwachung der Ratssitzungen. Die Öffentlichkeit sollte sich mit einem Livestream auf www.soest.de direkt ein Bild von den Sicherheitsbemühungen des Rates verschaffen können. Das hebt mit Sicherheit Niveau und Ernsthaftigkeit der Debatten

 

 

28Mai

Lösungen statt hadern

Leserbrief im Soester Anzeiger vom 27. Mai.2011

Mit Unverständnis lese ich, dass die BG mit der Ablehnung ihres Dringlichkeitsantrages zur „Randale in der Innenstadt“ hadert. Dabei hat der Antrag der BG im Rat keine neuen Gesichtspunkte zum Bild der Innenstadt am Wochenende gebracht. Den Ruf nach Ordnung unterstrich die BG in ihrem Antrag mit dem Hinweis auf die Hinnahme weiterer Kosten. weiterlesen »

28Jan

Erstaunlich …

… wie die Privatperson Thomas Howe eine öffentliche Position zu einer Veranstaltung bezieht, die sich auf verschiedenen Wegen einem in den letzten Jahren überaus emotional besetzten Thema nähern will: den Saatkrähen in Soest. weiterlesen »

07Sep

Schulkonsens war gestern…………

Schulkonsens war gestern …………

Wir freuen uns, dass nun auch die Fraktionen von CDU, Bürgergemeinschaft und der FDP  die Wichtigkeit schulpolitischer Rahmenbedingungen für Soest erkannt haben.

In der kommunalen bildungspolitischen Wirklichkeit sind die Fraktionen allerdings noch nicht angekommen.

Anders lässt sich der Fragenkatalog, der Bestandteil des Statements der Fraktionen ist, nicht erklären.  Liest man die Ergebnisse der im Schulausschuss vorgestellten Elternbefragungen, nimmt man die Stellungnahmen der Verwaltung zur Kenntnis und schaut man sich die Soester Schulentwicklungsplanung an, kann man sicher 90% Fragen sicher mühelos beantworten.  Aber mit den Fragen wird aber leider nur die aktuelle Schulpolitik für ca. 50% aller Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Soester Schulen  ermittelt. weiterlesen »

18Jun

Lob und Tadel für Spar-Konzept

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