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07Aug

Schulentwicklung in Soest: Grüne für 4-zügige Oberstufe an der Hannah-Arendt-Gesamtschule

Der Landtag NRW hat eindeutig und mit großer Mehrheit einen Beschluss zur zukünftigen Schullandschaft verabschiedet. Die Einführung von Sekundarschulen hat auch Bedeutung für die Schulentwicklung in und um Soest. Auch hier gibt es jetzt in Stadt und Land die Möglichkeit Sekundarschulen einzurichten. Dies stellt die Stadt Soest aus Sicht der GRÜNEN vor neue Herausforderungen.
Bei der Gründung von eigenen Sekundarschulen benötigen die Umlandgemeinden Kooperationspartner für die gymnasiale Oberstufe. Das werden in verstärktem Maße auch die Soester Gymnasien, Berufskollegs und die Gesamtschule sein.

Eine der großen Wunschpartner dürfte hier die Hannah-Arendt-Gesamtschule sein. Die Verbundschule Möhnesee hat bereits vorsorglich eine Kooperationsvereinbarung mit der Gesamtschule getroffen und damit ihren Schülern und Schülerinnen den Weg zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe geebnet.Allerdings hat die Soester Gesamtschule mit ihrer zweizügigen Oberstufe nur wenig Spielraum für die Aufnahme weiterer Schüler von außerhalb, da die Oberstufe vorrangig von den eigenen Schülern besucht werden wird.

Daher sprechen sich die Soester GRÜNEN für einen Ausbau der Oberstufe auf Vierzügigkeit aus. Anne Richter, stellv. Fraktionsvorsitzende: „Wir sind der Auffassung, dass wir mit der neuen Schulgesetzgebung eine vierzügige Oberstufe an der Gesamtschule benötigen.“

Nach Meinung von Bündnis90/DIE GRÜNEN soll die Verwaltung der Stadt Soest prüfen, wie und wo diese Vierzügigkeit räumlich umgesetzt werden kann.

 

 

25Jul

Streit über die rechte Ordnung

 

Ein Kommentar über die Sitzung des Rates am 20. Juli von Werner Liedmann

Es gibt wenig bis keine Möglichkeiten, die kommunalpolitische Arbeit im Rat und in den Ausschüssen zu lernen. Die Rhetorikkurse diverser kommunalpolitischer Vereinigungen helfen da wenig. Hilfreich dagegen ist die Erkenntnis, dass man in der Kommunalpolitik sich nicht anders verhalten sollte wie im normalen Leben. Zuhören, Abwägen, auf die Argumente, auch des politisch Andersdenkenden eingehen, Entscheidungen an der Sache orientieren. Der Grundsatz des gegenseitigen Respektes ist keine Frage welcher Partei man nun angehört oder gar des Alters.

Diese Vorbemerkung ist für mich wichtig, denn die Berichterstattung am vergangenen Freitag über den Antrag der Fraktionen von CDU, FDP und BG geht erst mal über diese Grundvoraussetzungen kommunalpolitischer Arbeit hinweg. Herabsetzungen des persönlichen Engagements, Aberkennen der bisherigen politischen Initiativen, Ignorieren einfacher Sachverhalte gehört mittlerweile zum Handwerkszeug von Kommunalpolitikern.

Da kann sich der Berichterstatter nicht einfach zurücklehnen und den Akteuren in der Debatte gleichermaßen Unreife bescheinigen. Es wäre im Gegenteil wichtig zu signalisieren, dass die Öffentlichkeit einen Anspruch darauf hat, nicht den Abklatsch einer schlechten Talkshow zu erleben . Vor einer Videoüberwachung haben die Antragsteller die sich um die Sicherheit der Innenstadt sorgen, im letzten Augenblick nun doch zurückgeschreckt.

Sinnvoll , meine ich, wäre dagegen eine Videoüberwachung der Ratssitzungen. Die Öffentlichkeit sollte sich mit einem Livestream auf www.soest.de direkt ein Bild von den Sicherheitsbemühungen des Rates verschaffen können. Das hebt mit Sicherheit Niveau und Ernsthaftigkeit der Debatten

 

 

28Mai

Lösungen statt hadern

Leserbrief im Soester Anzeiger vom 27. Mai.2011

Mit Unverständnis lese ich, dass die BG mit der Ablehnung ihres Dringlichkeitsantrages zur „Randale in der Innenstadt“ hadert. Dabei hat der Antrag der BG im Rat keine neuen Gesichtspunkte zum Bild der Innenstadt am Wochenende gebracht. Den Ruf nach Ordnung unterstrich die BG in ihrem Antrag mit dem Hinweis auf die Hinnahme weiterer Kosten. weiterlesen »

28Jan

Erstaunlich …

… wie die Privatperson Thomas Howe eine öffentliche Position zu einer Veranstaltung bezieht, die sich auf verschiedenen Wegen einem in den letzten Jahren überaus emotional besetzten Thema nähern will: den Saatkrähen in Soest. weiterlesen »

07Sep

Schulkonsens war gestern…………

Schulkonsens war gestern …………

Wir freuen uns, dass nun auch die Fraktionen von CDU, Bürgergemeinschaft und der FDP  die Wichtigkeit schulpolitischer Rahmenbedingungen für Soest erkannt haben.

In der kommunalen bildungspolitischen Wirklichkeit sind die Fraktionen allerdings noch nicht angekommen.

Anders lässt sich der Fragenkatalog, der Bestandteil des Statements der Fraktionen ist, nicht erklären.  Liest man die Ergebnisse der im Schulausschuss vorgestellten Elternbefragungen, nimmt man die Stellungnahmen der Verwaltung zur Kenntnis und schaut man sich die Soester Schulentwicklungsplanung an, kann man sicher 90% Fragen sicher mühelos beantworten.  Aber mit den Fragen wird aber leider nur die aktuelle Schulpolitik für ca. 50% aller Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Soester Schulen  ermittelt. weiterlesen »

18Jun

Lob und Tadel für Spar-Konzept

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02Mai

Aufruf zu einem bunten und kreativen Protest am 4.Mai

Nazi-Nein_Danke Grüne unterstützen die Protestveranstaltung des Integrationsrates der Stadt Soest

Die geplante Durchführung eines Infostandes der rechtsextremen und offen islamfeindlich agierenden „Bürgerbewegung pro NRW“ stellt nach Ansicht          der        GRÜNEN eine unerträgliche Provokation dar, die eine deutliche Antwort aller Demokraten unserer Stadt erfordert. Ein erstes Treffen der Parteien       dazu  gab es am Mittwoch der vergangenen Woche. Am Donnerstag hat der Integrationsrat der Stadt Soest mit breiter Zustimmung eine Erklärung dazu, die von den GRÜNEN inhaltlich geteilt und unterstützt wird.

Die Stadt Soest hat einen Infostand von „pro NRW“ genehmigt, der am     4. Mai 2010 in der Zeit von 13.30 bis 14.30 Uhr auf dem Marktplatz stattfinden soll. Bei dieser Veranstaltung soll u.a. der Deutsch-Schwede Patrik Brinkmann auftreten, der über die NPD und die DVU nun bei dieser Organisation gelandet ist. weiterlesen »

09Apr

Keinen Ausstieg aus dem Ausstieg

Tschenobyl mahnt: Atomausstieg jetzt!

Aufruf zur Demonstration in Ahaus am 24.4.2010

Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen freut sich, dass die Stadtwerke Soest und andere Energieversorger im Land gegen die Pläne einer Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke bei der Bundesregierung protestieren. Wir sind uns einig, es darf keinen Ausstieg aus dem Ausstieg geben.

Auch die Menschen im Kreis Soest haben Gelegenheit, mit uns den Plänen der Bundesregierung die Rote Karte zu zeigen.  Die Kreisverband von Bündnis90/Die Grünen ruft zu einer Atomausstiegs- und Energiewende-Demonstration auf, die am Samstag, den 24. April in Ahaus stattfindet.  Begleitet wird die Fahrt von Dagmar Hanses und Werner Liedmann, den GRÜNEN Direktkandidaten zur Landtagswahl im Kreis Soest.

Gegen die Pläne der Bundesregierung wird es am 24.April noch andere Großdemonstrationen geben, wie z.B. eine 120km  lange Menschenkette zwischen Brunsbüttel und Krümel im Norden und eine friedliche Umzingelung von Biblis in Hessen.

In Ahaus befindet sich mit dem Zwischenlager das Zentrum der Atomindustrie in NRW. Ab 2011 sollen hier 152 Castoren mit hochradioaktivem Atommüll gelagert werden.

Die Auftaktkundgebung wird am Bahnhof in Ahaus um 12.30 Uhr beginnen. Dort wird es nach Redebeiträgen einen bunten und lauten Demonstrationszug zum Atomlager in Ahaus-Ameln geben, wo es eine Abschlusskundgebung geben wird. Die Demo wird von einem Trecker-Treck begleitet.

Der Kreisverband der GRÜNEN hat einen Reisebus organisiert, der in Soest am Samstag, den 24.April, Parkplatz Stadthalle,  um 8.30 Uhr abfahren wird. Es ist möglich in Werl, Bahnhofsvorplatz, um 9.00 Uhr dazu zusteigen. Der Bus wird in Werl bzw. in Soest zwischen 19.30 und 20.00 Uhr zurück sein. Der Fahrpreis beträgt pro Person 15 €. Kinder fahren kostenlos mit. Die Fahrt kann im Bus bar bezahlt.    Anmeldungen bei  Dagmar Hanses mobil 01726328408 oder buero@gruene-kreis-soest.de. Eine Überweisung auf das Konto 100 30 37 Sparkasse Soest mit dem Stichwort „Ahaus“ sichert einen Sitzplatz im Bus.

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