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09Mrz

Soester GRÜNE mit Vorschlägen für eine Verkehrsentlastung der Nördlichen Innenstadt

Soester GRÜNE mit Vorschlägen für eine Verkehrsentlastung der Nördlichen Innenstadt: Parkhaus am Bahnhof in Verkehrskonzept einbinden; Kress-Garage auf 100 Plätze begrenzen, Walburgerstrasse sicherer machen, Parkplätze am Schweinemarkt streichen, Parkleitsystem in der Innenstadt ergänzen!

Die Soester GRÜNEN haben sich in den vergangenen Wochen intensiv mit der Planung für das neue Modehaus Kress auf der Fläche des ehemaligen Finanzamts befasst.  „Wir GRÜNE haben mit der bisherigen Verkehrsplanung ganz erhebliche Bauchschmerzen“, sagt die Sprecherin der GRÜNEN für Stadtentwicklung Anne Richter: „Aber wir  meinen, dass nicht nur der Investor, sondern auch der Bürgermeister gefordert ist, in der Innenstadt für Lebensqualität zu sorgen und das heißt für uns, den Verkehr auf ein verträgliches Maß zu begrenzen.“

Nach mehreren Informationsgesprächen – u.a. mit Anwohnern, dem Abteilungsleiter Stadtentwicklung der Stadt Soest, dem Architekten sowie dem Verkehrsexperten Jobst Müller – fordern die Grünen nun einen Mix an Maßnahmen, um die Auswirkungen des geplanten Modemarktes so verträglich wie möglich zu gestalten. weiterlesen »

21Jul

Grüne wollen Klarheit vom Bürgermeister

SOEST Der Traum von einer Landesgartenschau 2017 ist  geplatzt. Doch die vielen schönen Projekte dafür – Wallverlängerung zum Bahnhof, Ausbau der Fuß- und Radwege, Stadtpark-Renovierung, Grüngürtel zwischen Soest und Sassendorf – sollen nicht in der Schublade verschwinden. Daran haben jetzt die Grünen Bürgermeister Eckhard Ruthemeyer erinnert und ihn aufgefordert, Farbe zu bekennen.

„Die Fraktion findet es sehr bedauerlich, dass der Bürgermeister nach der Absage sich bisher nicht öffentlich mit den Leitprojekten auseinandergesetzt hat“, beklagt sich Fraktionschef Werner Liedmann in einem Brief an Ruthemeyer.

Gerade die denkmalgeschützten Wallanlagen und Gräften seien der Öko-Partei wichtig; die dafür bereits verarbeiteten Konzepte sollten möglichst bald der Bevölkerung vorgestellt werden, verlangt Liedmann. Zudem sei das Projekt der Biologie-Arbeitsgemeinschaft am Conrad-von-Soest-Gymnasium, das Bahngelände an der Hohen Brücke ökologisch aufzubereiten, „von entscheidender Bedeutung“. Damit es am Ende nicht nur beim schnuckligen Namen bleibt: „Bienen statt Schienen – ein Bahnsinnsprojekt“.

Liedmann gesteht Ruthemeyer zu, die Prioritäten auch ganz anders zu sehen. Doch wie auch immer: Spätestens nach den Sommerferien solle er sich erklären, was aus den Gartenschauprojekten werden soll, die Soest vor der Bewerbung mit Sassendorf und Möhnesee verabredet hat. Holger Strumann S.A.