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Integration
29Sep

Integrationsdebatte auch in Soest II

integrationDer erste Meinungsaustausch zum Thema Integration, den wir schon dokumentiert haben, hat einen zweiten Briefwechsel erfahren. Auch er wird von uns anonymisiert veröffentlicht

Gesendet: Sonntag, 26. September 2010 09:12

An: Werner Liedmann

Betreff: Re: AW: Formular-Post von Firefox Integrationsdebatte

Lieber Herr Liedmann,

Danke für Ihre wortreiche Antwort. Sie schreiben jedoch ausführlich was in der Vergangenheit geschah; in Hinblick auf die derzeitige Diskussion fehlt mir jedoch was seitens der Grünen getan wird; denn das was auf landes- und bundesebene getan wurde reicht ja bei weitem nicht aus.

die sich hier sehr wohl integrieren, bzw. assimilieren (denn ohne Assimilation geht’s nicht) sondern die Integrationsunwilligen, die den Deutschen Staat wie eine Gans ausnehmen und nichts zum  Allgemeinwohl beitragen wollen. weiterlesen »

24Sep

Integrationsdebatte auch in Soest

integrationDie Integrationsdebatte auch in Soest..

In den vergangenen Tagen wurde der Vorsitzende der GRÜNEN Fraktion, Werner Liedmann, angeschrieben und um eine Stellungnahme gebeten. Wir haben die Anfrage und deren Anwort dokumentiert:

Soest, den 19.9.2010


Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir gehören zur bürgerlichen Mitte. Wir zahlen pünktlich Steuern und wählen wechselnd die “richtige” Partei. Jedoch fragen wir uns aus gegebenem Anlass (Integrationsdebatte):

Was tun die Grünen eigentlich dafür, dass Menschen, die in Deutschland leben wollen, die deutsche Sprache lernen müssen. Und was tun die Grünen dafür, dass eine solche Regel auch eingehalten wird?

Was tun die Grünen dafür, dass Kindergartenpflicht eingeführt wird, damit alle Kinder von Klein auf lernen können was das Land für sie tut und was sie für das Land tun können?

Wie wollen die Grünen dafür sorgen, dass Menschen, die sich nicht integrieren wollen, das Land wieder verlassen müssen?

Und was tun Sie persönlich dafür, um diese Ziele zu erreichen?

Mit freundlichen Grüßen

C. G.

59494 Soest

Soest, den 22.9.2010

Sehr geehrte Frau G.,

ich lese bei Ihnen erheblichen Ärger über die bisherige Integrationsdebatte heraus. Ich teile diesen Ärger, aber wahrscheinlich sind meine Gründe andere als Ihre. Ich glaube, dass “ihre Parteien”, die Sie wechselnd gewählt haben, wenig bis gar nichts produktives zu diesem Thema beigetragen haben. Die beiden großen Volksparteien haben sich 1992 in einem großen Asylkompromiss verständigt, die zu uns kommenden Flüchtlinge in Sammelunterkünften außerhalb der Städte unterzubringen und ihnen den Unterhalt mit Sachleis-tungen 20% unterhalb Sozialhilfeniveau zu gewähren. In den Sammelunterkünften geborene Kinder haben erst seit 2005 eine Schulpflicht. weiterlesen »